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Logistik mit Leidenschaft

Die Spedition Henning Peters GmbH & Co. KG mit Sitz in Rehm-Flehde-Bargen in Schleswig-Holstein ist seit der Gründung vor gut 75 Jahren immer für seine Kunden in Bewegung. „Seit jeher betreiben wir Logistik mit Zuverlässigkeit, Transparenz und Leidenschaft“, erklären Kerrin und Andreas Krause, die das Familienunternehmen heute in der 3. Generation leiten. Damit die 50 ziehenden Einheiten der Spedition immer sauber und ordentlich beim Kunden vorfahren, vertraut man seit vier Jahren auf Produkte von Sonax.

Spezialisiert ist das Unternehmen heute auf innerdeutsche Silotransporte. Etwa die Hälfte der Touren werden für die Lebensmittelindustrie gefahren, die andere Hälfte sind flüssige Zuschlagstoffe für die Papierindustrie, wie beispielsweise Kreide oder Latex. Diese beiden Geschäftsbereiche wurden vor rund 40 Jahren etabliert. 
„Wir haben heute das Glück, dass wir aufgrund unserer hohen Spezialisierung über einen festen Kundenstamm verfügen, mit dem wir teils längerfristige Vereinbarungen treffen konnten. Dies versetzt uns in die glückliche Lage, dass wir nicht so stark von Preisschwankungen betroffen sind und daher ganz gut durch die Zeit der Pandemie kommen konnten. Wir gehören sicherlich nicht zu den großen Dienstleistern, dafür aber zu den absoluten Spezialisten. Und genau dies ist unsere Stärke“, beschreibt Geschäftsführer Andreas Krause die Ausrichtung der Spedition.
Dass die sprichwörtlichen Uhren bei Henning Peters etwas anders ticken als bei vielen Wettbewerbern, zeigt sich auch am Fuhrpark. Sämtliche Fahrzeuge sind gekauft und nicht geleast. Die gesamte Flotte, bestehend zu 75 Prozent aus Trucks von Volvo und zu 25 Prozent aus Fahrzeugen von MAN, ist zweieinhalb Jahre alt. 
„Unsere Fahrer sind das Aushängeschild bei unseren Kunden. Wir tun alles, dass sich unsere Beschäftigten wohl bei uns fühlen, denn nur wer ‚gut drauf‘ ist, vermittelt auch bei den Kunden ein gutes Image der Spedition“, sagt Inhaberin Kerrin Krause.
Und damit sich die Fahrer wohl fühlen, verfügen alle Lkw über eine Vollausstattung mit beispielsweise Ledersitzen, einer Standklimaanlage für heiße Sommernächte, einem Kühlschrank mit Gefrierfach sowie einer Mikrowelle plus Kaffeemaschine. Da die Fahrer in der Regel die Woche über im Lkw arbeiten und wohnen, wird die Matratze in jedem Fahrzeug gegen eine Sonderanfertigung ausgetauscht, „denn wer jeden Tag konzentriert auf dem Bock sitzen muss, der soll auch nachts einen erholsamen Schlaf finden“, so Andreas Krause. 
Als Sicherheitsfeature sind alle Lkw mit CB-Funk ausgestattet. Motorisiert sind die Fahrzeuge durchweg mit 500 PS. 
Eine weitere Besonderheit ist, dass bei Hennig Peters ausschließlich deutsche Fahrer beschäftigt sind. „Dies haben wir nicht forciert, es hat sich einfach so ergeben, denn bei uns gibt es so gut wie keine Fluktuation. So beispielsweise Uwe Janßen, der stellvertretend für das Gros der Fahrer steht und beim Unternehmen bereits seit 13 Jahren beschäftigt ist. 

Prämie für gute Fahrzeugpflege

Natürlich haben die Krause‘s großes Interesse daran, dass die Fahrzeuge immer gut gepflegt sind – innen wie auch außen. „Dies sollte eine Selbstverständlichkeit sein, denn wir transportieren hochwertige Lebensmittel und andere Güter, die pünktlich bei den Kunden ankommen müssen. Um den Fahrern einen Anreiz zu bieten, ihre Fahrzeuge regelmäßig zu reinigen, haben wir beispielsweise eine Prämie geschaffen, die zusätzlich zum tariflichen Gehalt gezahlt wird. Kurz gesagt: Wer seinen Lkw sauber hält, hat am Ende des Monats mehr Geld im Portmonee“, so Volkswirt Andreas Krause weiter. 
Doch auch die Sonax-Trucker-Box gibt es als eine Art Motivations-Prämie. In der praktischen Box finden sich alle wichtigen Utensilien, die man zu Reinigung und Pflege der Fahrerkabine braucht. Und durch die praktische Fächerunterteilung herrscht immer Ordnung in der Box. Natürlich haben alle Fahrer Zugriff auf die Sonax-Lederpflege, damit sie ihre Fahrersitze entsprechend reinigen können. 
Bezogen auf die Außenreinigung der Lkw, war man in der Vergangenheit nie so richtig zufrieden mit den Ergebnissen der verwendeten Reiniger. „Wir haben zwar nie eine Wirtschaftlichkeitsberechnung erstellt, hatten aber trotzdem immer das Gefühl, dass das sprichwörtliche Preis-/Leistungs-Verhältnis irgendwie nicht stimmt. Erst als vor etwa vier Jahren der Kontakt zu Sonax Gebietsverkaufsleiter Rainer Tank zustande kam und er das Thema ansprach, haben wir unsere Zahlen kritisch betrachtet.
Bei Henning Peters vertraut man heute auf den Intensiv Cleaner Truck + Bus von Sonax, ein alkalisches Reinigungskonzentrat für die gründliche Entfernung selbst hartnäckigster Verschmutzungen. Der Reiniger ist hochwirksam für die besonders gründliche Entfernung organischer Verschmutzungen wie Öl, Fett und Eiweiß. Ideal ist der Reiniger aber auch zur Planen- sowie zur Tank- und Fassadenreinigung geeignet. Der pH-Wert des Reinigers liegt bei 13. 
Bei Henning Peters werden alle Fahrzeuge grundsätzlich per Hand gewaschen. Hierfür sind zwei Wäscher angestellt – doch manchmal erledigen dies die Fahrer auch selbst. 
Neben dem besseren Reinigungsergebnis waren Kerrin und Andreas Krause aber vor allem von den Einspareffekten überrascht: „Seit wir auf das Sonax-Produkt umgestellt haben, kommen wir mit rund 1.500 Liter Reiniger pro Jahr aus. Früher haben wir eine deutlich größere Menge gebraucht.“
Darüber hinaus sind die Fahrzeuge in der Regel bereits nach 35 bis 40 Minuten fertig gewaschen. Bisher haben die Fahrer auch schon mal bis zu einer Stunde für das Waschen des Fahrzeugs gebraucht. Dies auf die 50 Trucks hoch- und in Personenstunden umgerechnet, kommt bei der Fahrzeugwäsche schnell eine Zeitersparnis von knapp einem Drittel heraus. Das heißt, die Fahrer können schneller in den Feierabend oder ins Wochenende.
Darüber hinaus konnte auch der Wasserverbrauch deutlich reduziert werden, da die Produkte von Sonax nicht so stark schäumen und effektiver sind. „Trotz geringer Mehrkosten im Einkauf reinigen wir heute deutlich wirtschaftlicher“, freut sich Andreas Krause.

Mit Hypercoat versiegelt

Bei Henning Peters ist man aber direkt noch einen Schritt weitergegangen, denn seit Anfang dieses Jahres setzt man auch die neuentwickelte Hypercoat-Oberflächenversiegelung von Sonax ein. Basis der Hypercoat-Versiegelung sind besonders leistungsstarke Carbon-Silizium-Polymere. Nach der gründlichen Reinigung des Fahrzeugs wird die Versiegelung im Mischungsverhältnis 1:100 einfach mit einem Niederdrucksprühgerät auf die noch nasse Oberfläche aufgetragen. Sofort erzeugt das Produkt eine wasserabweisende Oberfläche und vernetzt sich mit dem Lack. Auch auf Scheiben wirkt das Produkt wasserabweisend und verbessert so die Sicht bei Fahrten im Regen. 
Anschließend wird das Fahrzeug noch einmal gründlich mit der Lanze abgesprüht – die komplette Oberflächenversiegelung, die je nach Beanspruchung einige Wochen bis Monate hält, ist somit nach wenigen Minuten abgeschlossen. Optional kann das aufgesprühte Produkt noch mit einer weichen Bürste gleichmäßig einmassiert werden. Dadurch erhöht sich die Langzeitwirkung noch weiter. Dem Spediteur bringt dies enorme Vorteile, denn Schmutzanhaftungen lassen sich mit der Versiegelung viel schneller und einfacher entfernen, da sie nicht mehr so stark an der Oberfläche festbacken. 
„Wir gehen davon aus, dass wir die reine Waschzeit pro Fahrzeug durch die Versiegelung nochmals um gut fünf Minuten reduzieren können. Allein diese Ersparnis rechtfertigt den Einsatz einer Versiegelung, die sonst bei Nutzfahrzeugen eher nicht üblich ist. Aber dies ist nicht der einzige Grund: Die Fahrzeuge und die Silos erhalten durch die Versiegelung einen tiefen Glanz und wirken somit wertiger. Dies kommt sehr gut bei unseren Kunden an“, so Andreas Krause abschließend. 

Der Tradition verbunden – die Zukunft im Blick

Bei der Gründung der Spedition lag Deutschland in Trümmern. Als selbständiger Fuhrhalter transportierte Henning Peters mit seinem Pferdefuhrwerk Torf, Mist oder auch Gemüse. Für die weiteren Strecken stand ein Lanz Bulldog zur Verfügung. In den 1950er Jahren wurden erste Tankzüge angeschafft, mit denen man Heiz- und Schweröl bis nach Dänemark transportierte. Dieses Geschäft wurde bis zur Ölkrise Mitte der 1970er Jahre betrieben. Auch für den regionalen Baustofffachhandel war die Spedition in den 1950er und 1960er Jahren tätig. Mitte der 1960er Jahre trat auch der jüngere Sohn, Rolf Peters, in das Unternehmen ein. 
In den 1970er Jahren wurde dann der Grundstein für die heutige Ausrichtung als Spezialanbieter gelegt.